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Die grösste
Barriere zur Innovation ist meistens das Unternehmen selbst.
Erfolgreiche Innovation ist oft eine Frage der internen
Unternehmenskultur. Besonders patriarchalisch geführte
Familienunternehmen tun sich häufig schwer damit,
Technologie-Transfer von aussen zuzulassen. Man ist sich gewohnt,
intern alle Probleme selbst zu lösen und möchte auch keinesfalls
irgendwelche Geheimnisse preisgeben.
Letztlich sind es
aber nur Vorurteile und fehlendes Wissen, welche den
Technologie-Transfer verunmöglichen. Paradoxerweise ist es gerade
die einstige Stärke der "alten" Gründergeneration, welche häufig
zum Stolperstein für die zukünftige Weiterentwicklung wird.
Aber auch grössere Unternehmen mit
eigener F&E-Abteilung leiden häufig unter dem sogenannten "Not-Invented-Here"
NIH-Syndrom: Was nicht selber erdacht wurde, wird meist abgelehnt,
und damit das "Rad" wieder neu erfunden. Das NIH-Syndrom ist einer
der grössten Feinde des Technologie-Transfer von aussen.
Besonders zur
Bekämpfung des NIH-Syndroms ist die Methodik des
Technologie-Management sehr geeignet: Mittels für jedermann
geltende Richtlinien wird das Vorgehen und der Innovationsprozess
festgelegt. Dies ist durchaus vergleichbar mit der Vorgehensweise
im Qualitätsmanagement.
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